Whisky von der Insel Rügen: Die Mönchguter Hofbrennerei

Deutsche Whiskys sind im Kommen. Vielerorts bieten die Brennereien inzwischen auch Whisky an. So findet man Brennereien auch an Orten, an denen man sie nicht vermuten würde. Ein solcher Ort ist die Insel Rügen. Hier verbirgt sich im letzten Zipfel die Mönchguter Hofbrennerei Zur Strandburg.

Wir waren auf der Insel Usedom im Urlaub und fassten den Entschluss, der “Nachbarinsel” einen Besuch abzustatten. Gute 2 h Fahrt später sind wir an der Strandburg in Alt Reddevitz angekommen. Telefonisch hatte ich mich vorher versichert, dass mittwochs auch die Führung stattfindet. Uns erwarteten sogar zwei Führungen.

In der ersten (kostenfreien) Führung wurden wir in 45 min u.a. über die Geschichte der Strandburg und der Hofbrennerei, über das Brennrecht sowie über die Produktvielfalt informiert wurden. Es ist mir selten untergekommen, dass jemand in so kurzer Zeit so viele Fakten derart verständlich rüberbringen konnte. Hut ab!

In der zweiten 45 minütigen Führung war der Whisky das Kernthema. Hierbei durften wir auch die einzelnen Bereiche der Brennerei besichtigen.Seit 2007 wird hier auch Whisky hergestellt. Dazu lagern sie für ein Jahr einen Malzbrand aus gemälzter Gerste und einen Kornbrand aus ungemälztem Weizen in einem neuen Fass aus amerikanischer Eiche. Anschließend erfolgt die Lagerung in gebrauchten Fässern. Gegen Ende der lehrreichen Runde gab’s eine Verkostung eines im Madeira-Fass gelagerten Whiskys. Der Kostenpunkt betrug faire 5 €.

Im gut aufgestellten Hofladen stöberten wir anschließend noch ein wenig. Leider gab’s dort den im Madeira-Fass gelagerten Whisky nicht mehr. Ich entschied mich daher für den Pommerschen Greif No. 7. Künftig wird es noch weitaus mehr verschiedene Abfüllungen geben, da sie mehr und mehr mit anderen Fässern arbeiten, z.B. mit einem Ex-Laphroaig-Fass oder auch mit einem PX-Fass. Als Whisky-Freund darf man daher sehr gespannt sein. Pünktlich zum Sonnenuntergang setzten wir uns zufrieden ans Ufer.

Auf dem Rückweg hielten wir für das Abendessen im U-Boot-Restaurant Nautilus, um dem Tag mit einem leckeren maritimen Abschluss zu beenden. Auch dieses Restaurant ist immer einen Besuch wert. Leider war es uns nicht gestattet, dort Fotos zu machen.

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